Es gibt Alternativen

Gewerbe muss nicht auf den Hohen Stein

Zu einer Bebauung bester Böden am Hohen Stein gibt es mehrere Alternativen, die auch von der Stadtverwaltung als solche benannt werden. Ein Nein zum Hohen Stein bedeutet also nicht, der Stadt keinerlei künftige Gewerbeflächen zu ermöglichen.
Kein Gebiet ist völlig problemlos, doch die Alternativen verstoßen nicht derart gegen den Grundsatz "Innenentwicklung vor Außenentwicklung".
Die Alternativen sind billiger, verträglicher, schneller und leichter Schrit-für-Schritt zu realisieren.
Der Hauptunterschied: sie sind etwas mühsamer und mit über 80 ha etwas kleiner als die 100 Hektar Netto-Nutzfläche eines Gewerbe- und Technologieparks Hoher Stein. Doch ob diese Riesenfläche wirklich gebraucht würde ist alles andere als sicher.

Zuammen über 80 Hektar:

Worms Nord und Süd

Nord "RD 7": 25 ha
Im Norden von Worms wären eine Erweiterung bestehender Gebiete von ca. 25 ha möglich.

Süd "S 79": 30 ha
Im Zuge der Südumgehung (B 47 neu) wird im Bereich Renolit/Kolpingstr. ein ca. 30 ha großes Gebiet ohnehin von der restlichen Landschaft abgeschnitten. Seine Verkehrsanbindung wäre sehr gut, die Erschließung wesentlich günstiger

zahlreiche Brachen

Salamandergelände: 10 ha
Hier wäre Gewerbe oder ein Mischgebiet (also mit Wohnung) möglich. Ein S-Bahnhof könnte das Gebiet stark aufwerten.

Bahnbrache: 6 ha
Anstatt auf eine teuere Gartenschau zu warten, könnten dort Büros in Fußnähe zum Bahnhof entstehen.

Streubesitz
Jeder Wormser kennt die vielen kleineren ehemaligen Gewerbestandorte, die aufgelassen wurden.

Erweiterungsflächen

Evonik-Gelände: 9 ha
Interessant für die Ansiedlung von Industrieunternehmen, die mit den bestehenden Kooperieren und von der vorhandenen Infrastruktur profitieren könnten.

Konkurrierende Angebote in der Region

Rund um Worms gibt es viele Gewerbeflächen und es werden weitere frei. Sie drücken auf den Grundstückmarkt und auf die Preise, die erzielt werden können.

VG Monsheim: 5 ha
Nur 3 km Luftlinie vom Hohen Stein entfernt sucht die Verbandsgemeinde immer noch händeringend ansiedlungswillige Betriebe und musste kürzlich sogar einen Logistiker akzeptieren um den Konkurs der Trägergesellschaft abzuwenden.

Frankenthal / Ludwigshafen: 80 ha
Das von beiden Städten gemeinsam entwickelte Gebiet "Am Römig, nördlich der A 650" bietet 80 Hektar.

Army-Gelände Mannheim / Heidelberg: 800 ha
Selbst wenn von diesen Konversionsflächen nur ein kleiner Teil für Gewerbe zur Verfügung stünde, könnte es mehr als der Hohe Stein sein.