Flächenschutz im Bundes-Baugesetzbuch (BauGB)

v.a. § 1a, Auszug:

"Mit Grund und Boden soll sparsam und schonend umgegangen werden."

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EU-Kommissioin: Leitlinien zur Begrenzung der Bodenversiegelug

vom 12. April 2012. Auszug:

Umweltkommissar Janez Potočnik erklärte: „Der Verlust von Bodenressourcen durch die Urbanisierung und die Umgestaltung unserer Landschaft ist für Europa eine der größten ökologischen Herausforderungen. Es ist dringend notwendig, diese wertvolle Ressource klüger zu nutzen, um dafür zu sorgen, dass ihr unverzichtbarer Nutzen künftigen Generationen erhalten bleibt. Wir können unsere Chancen auf eine nachhaltige Zukunft nicht einfach zupflastern. "

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Bundesregierung teilt Sorge um Flächenverlust

10.05.2012 Anhörung im Bundestag zum Flächenschutz, Auszug:

Politiker "sehen sie die Notwendigkeit, bei der kommunalen Bauplanung agrarstrukturelle Belange noch stärker zu berücksichtigen."

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Feldhamster

Broschüre „Feldhamster in Rheinland-Pfalz”

Informationen zum Thema Feldhamster und Feldhamsterschutz von der Arbeitsgemeinschaft Feldhamsterschutz (AGF)

Bild Hamster (hohe Aufl., Quelle BUND, Abdruck erlaubt)

Zahlen und Fakten zum Thema Landfraß

  • Folgen für die Landwirtschaft
  • Flächenverbrauch in Zahlen
  • Bauernverband fordert Gesetz zum Flächenschutz
  • Umfrage: Mehrheit der Deustchen will Flächen besser schützen

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Film über die Bedeutung von Böden

Das Video vom Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Potsdam zeigt kurz und allgemein verständlich die Entstehung und Bedeutung von Böden für unser Leben.

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Positionspapier des Deutschen Städttags: Anpassung an den Klimawandel- Empfehlungen und Maßnahmen der Städte

vom 20.06.2012
betont an vielen Stellen die Bedeutung der Kaltluftschneisen und Frischluftsysteme für das Stadtklima und die Verhinderung von Überhitzungsszenarien für die Städte

einige Punkte aus Kapitel 3 - Stadtplanung - Unterpunkt Maßnahmen (Seite 5):

Der klimaverträglichen Nachverdichtung im Bestand sollte Priorität vor der weiteren Außenentwicklung eingeräumt werden.

  • Städtische Überwärmungstendenzen sollten bei der Stadtplanung berücksichtigt werden.
  • Im gesamten Stadtgebiet sollten die zur Belüftung der Innenstadt relevanten Kaltluftschneisen ermittelt, erhalten und in ihrer Funktionsfähigkeit entwickelt und verbessert werden.
  • Bei künftigen Bebauungen (nur außerhalb von Überschwemmungsgebieten HQ100) oder Umbauten an Still- und Fließgewässern sollten die Gebäude so ausgerichtet werden, dass die Kaltluftbahnen in die Kernstadt hineinwirken können.
  • Bei der Beachtung der lokalen Klimaverhältnisse (Kalt- und Frischluftsysteme) sollten auch deren regionalen Verknüpfungen berücksichtigt werden, da die Einzugsgebiete dieser Luftsysteme zumeist weit über das Stadtgebiet hinausreichen


einige Punkte aus Kapitel 5 - Stadtgrün - Unterpunkt Maßnahmen (Seite 7):

  • Die Grün- und Freiflächen sollten erhalten und erweitert werden, um die Kaltluftzufuhr und -entstehung zu sichern und weiter zu steigern ohne die Nutzungsdichte zu reduzieren.

einige Punkte aus Kapitel 8 - Boden- Unterpunkt Maßnahmen (Seite 12):

  • Erstellung von Bodenkarten im für die jeweilige Planung und Nutzung aussagekräftigen Maßstab. Ausweisung von Bodeneinheiten und Flächen im Hinblick auf ihren Wert für das Stadtklima.
  • Rückführung von ehemaligen Industrie- und Gewerbeflächen in die Nutzung (Brachflächenrecycling).
  • Landwirtschaftlich genutzte bzw. vegetationsfreie oder gering mit Vegetation bedeckte Flächen in Hanglagen und in Kaltluftabfluss- und Ventilationsbahnen gezielt (ggf. mit Hilfe finanzieller Anreize) in Ausgleichsflächen für Bauvorhaben bzw. in städtische Grünflächen (mit entspr. Pflanzenbestand) umwandeln

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